Medizinisches Gutachteninstitut Döbeln hat diesen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz geleistet!

Zusammenfassung

CO2-Gesamt 32,45 t CO2
geschützte Waldfläche 540,83
Spendenbetrag 540,83
Meinen CO2-Fußabdruck berechnen

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Analyse

    FAQ

    Wer ist Wilderness International (WI) und was genau macht die Organisation?

    Wilderness International ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, ökologisch wertvolle und akut bedrohte Wildnisgebiete zu erhalten. Derzeit schützen wir Urwälder in Westkanadas temperiertem Regenwald so wie in den ostperuanischen Tropen. Die Landstücke werden per Grundbucheintrag gekauft und sind so rechtssicher geschützt. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.

    Außerdem setzt sich die Stiftung für Umweltbildung ein und arbeitet dafür jährlich mit mehreren tausend Schülern zusammen, mit denen auch lokale Projekte wie Baumpflanzaktionen und Schulhofbegrünungen durchgeführt werden.

    Warum sollten wir Wälder auf anderen Kontinenten schützen und nicht in Deutschland?

    Der Waldschutz in Peru ist extrem effektiv: Mit kleinem Aufwand können wir dort eine große positive Wirkung für den Planeten erzielen.

    Und: In Deutschland gibt es keine Urwälder mehr.

    • Die peruanischen Regenwälder haben riesige Mengen Kohlenstoff in ihrer Biomasse gebunden. In unseren Schutzgebieten in Peru sind es 60 kg CO2 pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In einem deutschen Laubwald sind es 11,37 kg CO2 / m2.
    • Die Abholzung von Primärregenwäldern wie dem Amazonas machen bis zu 15% der weltweiten Emissionen aus .
    • Die Wälder des Amazonasbeckens sind die größten zusammenhängenden Regenwälder der Erde. Und die machen ihr eigenes Wetter: Tatsächlich geben die Pflanzen des Amazonasbeckens täglich 20 Mrd. Tonnen Wasser an die Atmosphäre ab und kreieren so den größten Fluss von Süßwasser auf der Erde! Dieses einzigartige System beeinflusst das ganze Weltklima und hebt nochmals besonders hervor, wie wichtig der Schutz dieser Wälder ist. Das Einzige, was diesen Wasserkreislauf aufrechterhält, ist das gewaltige Ausmaß der zusammenhängenden Regenwälder.
    • Die Wälder in der 'Madre de Dios' Region von Peru gelten als der artenreichste Ort der Erde. Ihr Schutz ist also auch essentiell für den Erhalt von Artenvielfalt.
    • Die Wälder sind akut bedroht: Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gingen zwischen 2015 und 2020 jährlich etwa 10 Millionen Hektar an tropischem Regenwald verloren, wobei das Amazonas-Gebiet jährlich am meisten geschädigt wurde. Allein 2020 verschwand eine Fläche Primärwald so groß wie Israel. Peru hält dabei einen traurigen Rekord auf dem dritten Platz. Hauptursachen sind Forstwirtschaft und Bergbau.
    • Der Schutz von Wildnisgebieten hat global viele positive Auswirkungen: Stabile Niederschläge, saubere Luft,  klares Wasser.
    Warum sind Wälder so wichtig für uns Menschen und das Leben auf der Erde?

    Aktuell sind 30% der Erdoberfläche bewaldet. Stehende Wälder haben viele wichtige Funktionen für Klima und Umgebung. 

    • Sie verhindern die Abtragung von nährstoffreichen Böden. 
    • Bäume produzieren weltweit betrachtet den Großteil des für uns Menschen lebenswichtigen Sauerstoffs, sie sichern also unsere Lebensgrundlage. 
    • Zudem filtern Wälder Feinstaub wie Schwermetalle, Stickoxide und Rußpartikel aus Industrie- und Autoabgasen aus der Atmosphäre und reinigen das Wasser in den Bächen und Flüssen. 
    • Durch die ständige Verdunstung der Vegetation und die Abgabe von Aerosolen durch die Bäume sorgt der Wald zudem selbst für die typisch häufigen Niederschläge. 
    • Wälder sind dadurch auch verantwortlich für ein feuchtes, kühles Mikroklima, speichern riesige Wassermengen und sind damit unser wichtigster Puffer gegen Wetterextreme und Klimawandel. 

    Sie sind also tatsächlich die „Grüne Lunge“ unserer Erde. Und nicht zuletzt sind sie Orte der Ruhe und Erholung.

    Vor allem aber binden Wälder in ihrer Biomasse, ihren Böden und Waldmooren mehr Kohlenstoff, als in der gesamten Atmosphäre in Form von CO2 vorhanden ist. Wird der Wald abgeholzt, werden die in ihm gespeicherten Kohlenstoffvorräte früher oder später freigesetzt und gelangen als CO2 zurück in die Atmosphäre. Dort wirkt das CO2 als Treibhausgas und beschleunigt die Erderwärmung. Die Artenvielfalt geht verloren und es wird aufgrund der fehlenden Baumvegetation deutlich trockener und heißer. Wenn kohlenstoffreiche Ökosysteme wie Wälder und Moore zerstört werden, setzen sie mehr CO2 frei, als in einer für Menschen relevanten Zeitspanne je wieder zu binden möglich wäre.

    Aus diesem Grund sind Wälder, vor allem alte Urwälder, weltweit betrachtet unser wichtigster Puffer gegen den menschenverursachten Klimawandel. Doch jährlich verschwinden 13 Millionen Hektar Wald, eine Fläche, die der Größe Griechenlands entspricht. 

    Deshalb finden wir, es ist Zeit Danke zu sagen an die Natur und all die noch bestehenden, intakten, hoch-kohlenstoffhaltigen Ökosysteme bewahren.

    Was ist der CO₂-Fußabdruck?

    Der CO2-Fußabdruck gibt an, wie viele Treibhausgasemissionen durch eine bestimmte Aktivität ausgestoßen wurden. Er ist Teil des ökologischen Fußabdrucks und zeigt dir, welche Auswirkungen verschiedene Handlungen auf die Erde und vor allem das Klima haben.

    Denn wir verbrauchen Strom, ernähren uns, sind mobil und heizen – dabei entstehen Emissionen, die unsere Atmosphäre und das Klima beeinflussen. Sie können berechnet und in CO2-Äquivalenten ausgedrückt werden. 

    Doch es werden nicht nur direkt Emissionen freigesetzt, wenn wir mit dem Auto fahren oder kochen. Auch beim Bau von Infrastruktur, der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung sowie bei Transport und Entsorgung entstehen so viele Treibhausgase, dass sich das Klima verändert. Alle Emissionen dieses sogenannten Lebenszyklus eines Produktes bzw. einer Aktivität fließen in die Berechnung des CO2-Fußabdruck mit ein.

    Was sind anthropogen verursachte Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen)?

    Anthropogene THG-Emissionen bezeichnen einen menschengemachten Ausstoß von Gasen, die den Treibhauseffekt beeinflussen. Einige der einflussreichsten Treibhausgase sind CO2, Methan und Distickstoffoxid.

    Der Treibhauseffekt ist verantwortlich für das Klima auf der Erde. Die Menschheit verursacht seit Beginn der Industrialisierung so viele THG-Emissionen, dass sich das Klima auf der Erde erwärmt. Deshalb wird von einem anthropogenen, also menschenverursachten, Klimawandel gesprochen.

    Was sind CO₂-Äquivalente?

    Mit CO2-Äquivalenten (CO2e) lässt sich ausdrücken, wie stark neben CO2 auch andere Treibhausgase auf das Klima wirken. Als Maßstab dient dabei CO2. Gase wie Methan oder Distickstoffoxid haben einen stärkeren Einfluss auf das Klima als CO2

    Beispiel: 1g Methan wirkt über einen Betrachtungszeitraum von 100 Jahren 28-mal stärker auf das Klima als 1g CO2. In CO2-Äquivalenten entspricht 1g Methan daher 28g CO2e.

    CO2e nutzen wir also, um den menschlichen Einfluss auf die Atmosphäre gesammelt auszudrücken, greifbar sowie berechenbar zu machen.

    Auch in den WI CO2-Rechnern rechnen wir mit CO2e.

    Was genau wird berechnet?

    Es wird ein Teil des ökologischen Fußabdrucks berechnet, der CO2-Fußabdruck.

    Je nach CO2-Rechner wird der Ausstoß von Treibhausgasen berechnet, die bei sämtlichen Tätigkeiten von Menschen entstehen; bezogen auf Personen (Einzelpersonen-, Familien- und Schulklassenrechner), Institutionen (bspw. Firmen-und Schulrechner), oder einzelne Aktivitäten (bspw. Event-, Reiserechner).

    Dabei wird nicht ausschließlich der Ausstoß von CO2 berechnet, sondern auch der anderer klimawirksamer Gase wie Methan und Lachgas. Diese Emissionen werden wiederum in CO2-Äquivalente umgerechnet. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Kommunikation auf CO2, obwohl auch weitere Treibhausgase mit einbezogen werden. 

    Außerdem wird der gesamte Lebenszyklus eines Produkts mit einberechnet, also nicht nur dessen Nutzung, sondern auch Emissionen der Vor- und Nachketten. Das bedeutet beispielsweise, dass beim Autofahren nicht nur der Kraftstoffverbrauch, sondern auch die Herstellung und Entsorgung des Autos berechnet werden.

    Wie werden die CO₂-Emissionen berechnet?

    Die CO2-Emissionen werden mit Hilfe von sogenannten CO2-Emissionsfaktoren berechnet. Im Idealfall gibt es für jedes Produkt oder jede Aktivität einen solchen Faktor, der wissenschaftlich ermittelt wurde und angibt, wie viele CO2-Äquivalente durch die Nutzung des Produkts oder die Durchführung der Aktivität durchschnittlich ausgestoßen werden. 

    Als Beispiel: Nach einer Quelle des Öko-Instituts verursacht ein Reisebus 0,03679 kg CO2 pro Personenkilometer. Davon ausgehend wird mittels eurer Angabe zur gefahrenen Strecke euer CO2-Fußabdruck für die Busfahrt ermittelt.

    Woher stammen die Berechnungsdaten? Welche Quellen nutzt ihr?

    Die Aktualität der Daten ist je nach Objekt oder Sachverhalt mehr oder weniger relevant. Deshalb setzen wir die Priorität nicht immer auf die Aktualität, sondern eher auf die wissenschaftliche Fundiertheit der Daten. Wir streben allerdings an, möglichst aktuelle Daten zu verwenden und setzen unsere Datenbank regelmäßig auf den neuesten Stand.

    Wie aktuell sind die Daten?

    Ohne Eure Zustimmung in den Cookies können wir nicht nachverfolgen, wer den Rechner ausgefüllt hat. Sowohl die Nutzung als auch das Ergebnis bleiben ohne diese Zustimmung anonym. Wenn ihr kompensieren wollt, werden Daten von Euch benötigt und daher dann abgefragt. Eure Daten werden bei uns vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich auf europäischen Servern gespeichert. Näheres dazu findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen

    Wie exakt ist die Berechnung meines Fußabdrucks?

    Die Berechnung bezieht sich jeweils auf ein Jahr. Wenn Ihr danach weiterhin Euren aktuellen CO2-Fußabdruck wissen und ausgleichen möchtet, empfiehlt es sich, den CO2-Rechner und das Kompensationsprojekt jährlich zu nutzen. So könnt Ihr auch evaluieren, welche Fortschritte Ihr im Hinblick auf die Reduktion von CO2-Emissionen gemacht hat.

    Für welchen Zeitraum gilt die Berechnung?

    Ja, denn Eure Aktivitäten werden ja auch weiterhin Emissionen verursachen, zudem können diese ja auch von Jahr zu Jahr (teils stark) variieren. Der Wald, mit dem ihr letztes Jahr Euren Fußabdruck ausgeglichen habt, ist zwar weiterhin geschützt. Dadurch, dass ihr erneut Emissionen verursacht, sollten diese aber durch den Schutz weiterer Waldgebiete ausgeglichen werden, um weiteren CO2-Ausstoß durch Entwaldung sowie den Verlust von Lebensräumen und Artenvielfalt zu verhindern.

    Ziel ist es, dass Euer CO2-Fußabdruck von Jahr zu Jahr geringer ausfällt und Ihr die Vorgänge in Eurem Unternehmen, Eurer Schule oder Familie soweit optimiert, dass so wenig Emissionen wie möglich entstehen.

    Fasst der CO₂-Fußabdruck alle meine Auswirkungen auf die Erde zusammen?

    In unserem Rechner und Kompensationsprojekt geht es um CO2, weil CO2 der bisher am konkretesten greifbare und am genauesten berechenbare Teil unseres ökologischen Fußabdrucks ist. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass das nur ein Teil der Rechnung ist, und dass unser Klima als ganzes und damit das Leben auf unserer Erde in Gefahr sind. Die globale Erwärmung ist nur eine Konsequenz unserer Eingriffe ins ökologische Gleichgewicht, aber auch Trockenheit, Fluten, Stürme und andere Wetterextreme gehören zum Klimawandel dazu.

    Es reicht also nicht, allein das CO2 in der Atmosphäre zu verringern. Selbst wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr verbrennen, könnten wir den Klimawandel nicht aufhalten, wenn wir weiterhin kohlenstoffreiche Ökosysteme und wichtige Lebensräume zerstören. Wir brauchen einen echten Retter des Klimas und der Artenvielfalt. Das beste daran - wir haben ihn schon. Und wir können es uns nicht leisten, ihn zu verlieren: Den Wald.

    Aktuell sind 30% der Erdoberfläche bewaldet. Stehende Wälder haben viele wichtige Funktionen für Klima und Umgebung. Sie verhindern die Abtragung von nährstoffreichen Böden. Bäume produzieren weltweit betrachtet den Großteil des für uns Menschen lebenswichtigen Sauerstoffs, sie sichern also unsere Lebensgrundlage. Zudem filtern Wälder Feinstaub wie Schwermetalle, Stickoxide und Rußpartikel aus Industrie- und Autoabgasen aus der Atmosphäre und reinigen das Wasser in den Bächen und Flüssen. 

    Durch die ständige Verdunstung der Vegetation und die Abgabe von Aerosolen durch die Bäume sorgt der Wald zudem selbst für die typisch häufigen Niederschläge. Wälder sind dadurch auch verantwortlich für ein feuchtes, kühles Mikroklima, speichern riesige Wassermengen und sind damit unser wichtigster Puffer gegen Wetterextreme und Klimawandel. Sie sind also tatsächlich die „Grüne Lunge“ unserer Erde. Und nicht zuletzt sind sie Orte der Ruhe und Erholung.

    Vor allem aber binden diese Wälder in ihrer Biomasse, ihren Böden und Waldmooren mehr CO2, als in der gesamten Atmosphäre vorhanden ist. Wird der Wald abgeholzt, werden die in ihm gespeicherten Kohlenstoff–Vorräte durch die Nutzung des Holzes und das Verrotten der Äste, Blätter und Wurzeln freigesetzt und gelangen als CO₂ zurück in die Atmosphäre. Dort wirkt das CO2 als Treibhausgas und beschleunigt die Erderwärmung. Die Artenvielfalt geht verloren und es wird aufgrund der fehlenden Baumvegetation deutlich trockener und heißer. Wenn kohlenstoffreiche Ökosysteme wie Wälder und Moore zerstört werden, setzen sie mehr CO2 frei, als in einer für Menschen relevanten Zeitspanne je wieder zu binden möglich wäre.

    Aus diesem Grund sind Wälder, vor allem alte Urwälder, weltweit betrachtet unser wichtigster Puffer gegen den menschenverursachten Klimawandel. Doch jährlich verschwinden 13 Millionen Hektar Wald, eine Fläche, die der Größe Griechenlands entspricht. 

    Ohne den Wald wäre unsere Luft zu verschmutzt zum Atmen, es gäbe nicht genügend verlässlichen Regen, unsere Böden wären ausgewaschen und nährstoffarm, unsere Wasserquellen würden versiegen, und Trockenheit und Hitze uns belasten. Deshalb finden wir, es ist Zeit Danke zu sagen an die Natur für all die kostenlosen Leistungen, mit denen sie uns täglich beschenkt und ohne die das Leben unmöglich wäre. Wenn wir das Klima als ganzes und das Leben auf unserer Erde retten wollen, reicht es nicht aus, CO2 in Neupflanzungen irgendwann in der Zukunft zu binden oder durch innovative Technologien zu verringern. 

    Wir müssen Danke sagen und all die noch bestehenden, intakten, hoch-kohlenstoffhaltigen Ökosysteme bewahren, die uns jeden Tag “beschenken”.

    Was kostet mich der CO₂-Rechner und die Berechnung meines CO₂-Fußabdrucks?

    Der CO2-Rechner ist kostenlos. Jede:r kann den Rechner ausfüllen und am Ende ein Ergebnis inklusive Reduktionstipps erhalten. 

    Wir stellen Euch im Anschluss an die Berechnung die Möglichkeit zur Verfügung, den berechneten CO2-Ausstoß freiwillig durch eine Spende für den Waldschutz zu kompensieren. Ausgehend von deinem Fußabdrucks wird berechnet, in wie viel Waldfläche die entsprechende Menge Kohlenstoff gebunden ist. 1m2 bindet 60kg CO2, mit 1Euro Spende wird 1m2 tropischer Regenwald geschützt.

    Warum sollte ich meinen CO₂-Fußabdruck berechnen und kompensieren?

    Der CO2-Fußabdruck macht die Auswirkungen unserer Handlungen auf die Umwelt deutlich. So wissen wir, welche Bereiche unseres Lebens wie viele Treibhausgase verursachen. Dadurch können wir analysieren, welche Handlungsweisen wir anpassen können, damit der CO2-Ausstoß niedriger wird. Die Emissionsreduktion ist ein Mittel, um den Effekt auf das Klima zu minimieren.

    Allerdings können wir aktuell nicht treibhausgasneutral leben, da unter anderem unsere Energie-, Mobilitäts- und Agrarsysteme noch nicht frei von fossilen Brennstoffen agieren. Diese Emissionen können wir kompensieren, indem wir wertvollen und akut bedrohten Regenwald schützen, denn dort sind riesige Mengen CO2 gebunden. Indem wir ihn schützen, verhindern wir, dass durch Abholzung noch mehr Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre freigesetzt wird.

    Welche Möglichkeiten zur Kompensation habe ich nach der Berechnung?

    Im Anschluss an die Berechnung habt ihr die Möglichkeit, euren CO2-Ausstoß zu kompensieren, indem ihr handfest ein Stück tropischen Regenwald in Peru schützt. 

    1 Euro = Schutz 1 m2 Regenwald = Speicherung von 60 kg CO2

    Warum sollte ich den WI CO₂-Rechner nutzen und nicht andere?

    Es existieren viele CO2-Rechner. Einige haben eine hohe Qualität, wie z.B. der CO2-Rechner des Umweltbundesamts oder auch der des WWF. 

    Alle Rechner unterscheiden sich unter anderem in Umfang, Aktualität, Tipps zu CO2-Reduktion und Kompensationsmöglichkeiten.

    Was sind Hauptmerkmale der CO2-Rechner von WI?

    • Umfangreiche CO2-Berechnung so einfach wie möglich
    • Ganzheitlichkeit: So weit es die Datenlage erlaubt, fließt der gesamte Lebenszyklus eines Produktes bzw. einer Aktivität in CO2-Berechnung ein
    • Regelmäßige Aktualisierung, Optimierung und Erweiterung, auch Dank eurer zahlreichen Feedbacks
    • CO2-Reduktionstipps zu jeder abgefragten Kategorie
    • Konkretes Kompensationsprojekt inklusive Spendenbescheinigung und dem Schutz von Artenvielfalt
    Was ist mit dem Datenschutz? Wie sind meine Daten bei Wilderness International geschützt?

    Ohne Eure Zustimmung zu den Cookies können wir nicht nachverfolgen, wer den Rechner ausgefüllt hat. Sowohl die Nutzung als auch das Ergebnis bleiben ohne diese Zustimmung anonym. Wenn ihr kompensieren wollt, werden Daten von Euch benötigt und daher dann abgefragt. Eure Daten werden bei uns vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich auf europäischen Servern gespeichert. Näheres dazu findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen

    Was versteht ihr unter Kompensation?

    Wir sehen es als dringend und effektiv an, intakte Naturräume zu bewahren, bevor es zu spät ist. Aus diesem Grund schützt Wilderness International bedrohte Regenwälder in Kanada und Peru. Denn in diesen Gebieten finden wir eine immense Artenvielfalt und große Mengen lebender Biomasse, in der Kohlenstoff gebunden ist. 

    Einzelpersonen und Unternehmen können bei uns ihre CO2-Emissionen kompensieren, indem sie für den Schutz der Waldfläche spenden, die entsprechend so viel Kohlenstoff bindet, wie ausgestoßen wurde. Dadurch wird verhindert, dass diese Menge durch Rodungen wieder in die Atmosphäre gelangt.

    CO2-Kompensationen für den Erhalt des Klimas zu nutzen, ist nur sinnvoll, wenn zeitgleich Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt werden.

    Wie gleicht der Regenwald meinen CO₂-Ausstoß aus?

    Die Wälder und Moore der Erde binden genauso viel CO2, wie in der gesamten Atmosphäre vorhanden ist. Wenn solche kohlenstoffreichen Ökosysteme zerstört werden, setzen sie mehr CO2 frei, als in einer für Menschen relevanten Zeitspanne je wieder zu binden möglich wäre. 

    Aber sie sind bedroht: Jährlich werden 25,2 Millionen Hektar zerstört — eine Fläche, die der Größe Großbritanniens entspricht. Das verursacht bis zu 15% der weltweiten CO2-Emissionen - mehr als der globale Flugsektor.

    Indem wir Wälder vor der Abholzung schützen, verhindern wir die Freisetzung dieses gebundenen Kohlenstoffs. Und wir sichern gleichzeitig weitere wichtige Funktionen von Wäldern für ein stabiles Klima und Lebensqualität auf unserer Erde. 

    Denn: 

    Ohne den Wald wäre unsere Luft zu verschmutzt zum Atmen. 

    Es gäbe nicht genügend verlässlichen Regen. 

    Unsere Wasserquellen würden versiegen, Trockenheit und Hitze uns belasten. Unsere Böden wären ausgewaschen und nährstoffarm. 

    Statt Vogelzwitschern und Bienensummen wäre es still.

    Um den Klimawandel aufzuhalten, müssen wir unsere CO2-Emissionen massiv verringern. Doch um das Klima zu retten und das Leben auf der Erde in der uns bekannten Form zu erhalten, reicht das nicht. Selbst wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr verbrennen, könnten wir den Klimawandel und das Artensterben sowie den Verlust von Lebensqualität nicht aufhalten, wenn wir weiterhin kohlenstoffreiche Ökosysteme und wichtige Lebensräume zerstören.

    Wenn wir das Leben auf der Erde in der uns bekannten Qualität erhalten wollen, müssen wir das Klima stabilisieren, Resilienzen gegen Klimawandelfolgen schaffen und die Biodiversität erhalten. Dafür brauchen wir einen echten Retter des Klimas und der Artenvielfalt. Das beste daran - wir haben ihn schon: den Wald. 

    Warum beeinflusst Abholzung das Klima?

    Wälder binden in ihrer Biomasse, ihren Böden und Waldmooren genauso viel CO2, wie in der gesamten Atmosphäre vorhanden ist. Wird der Wald abgeholzt, werden die in ihm gespeicherten Kohlenstoffvorräte früher oder später freigesetzt. Jeder Baum, der aus dem Wald herausgenommen wird, verrottet früher oder später oder wird verbrannt; egal, ob als siebenfach recyceltes Papier oder jahrelang vererbtes Möbelstück. Ein Kohlenstoffvorrat, der sich über Jahrtausende in der Biomasse des Waldes aufgebaut hat, gelangt so innerhalb kürzester Zeit wieder als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dort wirkt das CO2 als Treibhausgas und beschleunigt global die Erderwärmung. Die Abholzung von Wäldern hat also einen riesigen CO2-Ausstoß zur Folge, der die Klimaerwärmung beschleunigt.

    Wälder haben aber auch noch viele weitere wichtige Funktionen für unser Weltklima. Diese gehen durch Abholzung nicht nur verloren, sondern beeinflussen das Klima sogar noch zusätzlich negativ. Aufgrund der fehlenden Baumvegetation wird zudem das Lokalklima deutlich trockener und heißer. Die auf Waldverlust folgende Trockenheit und Hitze wirken sich wiederum negativ auf die Wälder selbst aus: Aufgrund der fehlenden Baumvegetation wird es seltener regnen. Es wird deutlich trockener und heißer, Wasserquellen versiegen.

    Wissenschaftler:innen schätzen, dass bei einem Temperaturanstieg von zwei bis drei Grad Celsius der Amazonas-Regenwald großflächig versteppen würden. Da als Folge der Entwaldung außerdem auch nährstoffreicher Mutterboden abgetragen wird und Arten unwiederbringlich verdrängt werden, kann selbst eine Wiederbepflanzung nie die ursprünglichen Zustände wiederherstellen. 

    Wenn kohlenstoffreiche Ökosysteme wie Wälder und Moore zerstört werden, setzen sie mehr CO2 frei, als in einer für Menschen relevanten Zeitspanne je wieder zu binden möglich wäre. 1/8 bis 1/6 aller jährlichen Emissionen werden durch Waldzerstörung und die Trockenlegung von Waldmooren verursacht - damit hat der Verlust von Waldfläche einen größeren Einfluss als der weltweite Flugsektor. Und das Schlimmste daran: Für jeden Baum, den wir fällen, stoßen wir nicht nur mehr CO2 in die Atmosphäre aus, sondern wir vernichten vor allem auch unseren größten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel.

    Was kostet mich die Kompensation?

    Der Kompensationsbetrag ist abhängig von der Höhe eurer CO2-Emissionen. 

    Auf einer Fläche von 1m2 sind in unseren Schutzgebieten in Peru 60 kg CO2 gebunden. 1m2 Wald schützen wir mit 1€ Spende.

    Daraus ergibt sich ein Kompensationsbetrag von 16,70 € pro Tonne CO2.

    Dieser Betrag beinhaltet: 

    • Direkte Refinanzierung von Landkäufen und dauerhafter Schutz eines konkreten Wildnisgebiets
    • Jährliche Grundsteuer des Naturschutzgebietes im Projektland
    • Erforschung der Artenvielfalt und der Kohlenstoffflüsse gemeinsam mit lokalen Partnern
    • Umweltbildung 

    Mehr dazu erfahrt ihr hier.

    Damit ist die Kompensation mit Wilderness International im Vergleich sehr günstig. Das liegt zum einen daran, dass die Wildnisflächen im Gegensatz zu anderen Kompensationsprojekten bereits existieren und keiner Pflege bedürfen. Zum anderen ist der Grund, dass wir die eigenen administrativen Kosten minimal halten. Des Weiteren sind wir einer der wenigen Anbieter, welche als Projektstiftung die vollumfängliche Verantwortung für die Datengrundlage und die Kompensationsprojekte bis hin zur Forschungstätigkeit vereinen und somit keine Übermittlungskosten haben. Wilderness International tritt in keinster Weise als Zwischenhändler oder wirtschaftlich motiviert auf.

    Was ist der Forest Booster und warum sollte ich damit meine Kompensationsspende noch erhöhen?

    Mit unserem ‘Forest-Booster’ stellen wir die Möglichkeit zur Verfügung, noch mehr Regenwald zu schützen, als zur Kompensation des berechneten CO2-Fußabdrucks notwendig wäre. Das resultiert daraus, dass unser Rechner verschiedene Aspekte nicht abdeckt. Beim Einzelpersonenrechner sind das zum Beispiel der Energieverbrauch am Arbeitsplatz, der Kauf weiterer Konsumartikel außerhalb unserer Abfrage, jegliche Medikamentennutzung, Versicherungen, Bankangelegenheiten oder Aktienbesitz.

    CO2-Rechner, die jeden beliebigen Aspekt betrachten, wären zu lang und kompliziert. Mit dem Forest-Booster stellen wir die Möglichkeit zur Verfügung, etwaige Mehr-Emissionen ebenfalls zu kompensieren. 

    Und vor allem: Mehr Urwald für den Erhalt des Klimas und der Artenvielfalt zu schützen.

    Wieso kann ich nicht auch weniger spenden als zur Kompensation notwendig?

    Ziel der Spendenfunktion im Rechner ist die Kompensation des CO2-Fußabdrucks. Es kann deshalb nicht weniger gespendet werden als berechnet, weil dadurch der CO2-Fußabdruck nicht kompensiert werden würde. Auf unserer Website kannst du in individueller Höhe spenden und so eine beliebige Fläche Wald schützen.

    Beruhen eure CO₂-Rechner auf externen Standards wie bspw. dem GHG Protocol?

    Nein, denn für CO2-Rechner gibt es keine praktikablen Standards. Standards wie das GHG-Protokoll sind dafür da, die Berechnung des CO2-Fußabdrucks einzelner Unternehmen zu strukturieren. CO2-Rechner hingegen sind allgemeine Tools, mit denen ganz unterschiedliche Personen, Unternehmen etc. ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. 

    Wilderness International hat dabei den Anspruch der Ganzheitlichkeit. Das bedeutet:

    Es werden alle relevanten Aspekte abgefragt und die Emissionsfaktoren berücksichtigen den gesamten Lebensweg eines Produktes oder einer Aktivität.

    Wir entwickeln CO2-Rechner für verschiedenste Branchen und Unternehmensgruppen. Aktuell bieten wir in diesem Bereich bereits für Schulen, Büros, Impact Hubs, Apotheken, medizinische Praxen sowie Dialysezentren ‘maßgeschneiderte’ CO2-Rechner an. Unsere Vorgehensweise ist, dass wir in Zusammenarbeit mit Stellvertreter:innen der jeweiligen Berufsgruppen sorgsam analysieren, an welchen Stellen Emissionen entstehen. Das führt dazu, dass wir letztlich alle Emissionen erfassen, die beispielsweise durch die Erhebung der Scope 1,2 und 3 - Emissionen erfasst worden wären. 

    Unser Vorgehen ermöglicht es,  Arbeitsaufwand zu senken, da wir einmalig die Analyse der Branche durchführen und auf alle anwenden können. Die CO2-Rechner entstehen also aus der Gemeinschaft der jeweiligen Branche heraus und entwickeln sich zudem durch gemeinschaftliche Nutzung weiter, da wir durch unsere Feedbackbögen in den Rechnern Mängel erfassen und beheben. Dadurch bietet Wilderness International jederzeit dem Zeitgeist entsprechende CO2-Rechner an, wodurch garantiert ist, dass der Großteil der Treibhausgase erfasst wird. 

    Anschließend werden Tipps bereitgestellt, wie CO2-Emissionen reduziert werden können.

    Zudem kann der ermittelte CO2-Fußabdruck direkt durch den Schutz wertvoller Regenwälder kompensiert werden. Für die geschützten Waldflächen erhaltet ihr eine Urkunde inklusive Koordinaten des geschützten Waldgebiets. Das heißt zusammengefasst, dass ihr transparent, genau und vollständig euren CO2-Fußabdruck berechnen und kompensieren könnt.

    Mein Unternehmen hat ein sehr individuelles Profil, wie wird das in der Berechnung berücksichtigt?

    Es ist sehr komplex, alle Individualitäten verschiedenster Unternehmen zu berücksichtigen. Der Firmenrechner von Wilderness International konzentriert sich daher auf die Gemeinsamkeiten unterschiedlichster Unternehmen. Diese decken zumeist auch die Hauptemissionsquellen ab. Es werden darin Emissionen aus Energieverbrauch, Bürotätigkeiten und Mobilität in den Fokus genommen. Das heißt übertragen, es werden Scope 1 und 2 sowie auch einige Kategorien aus Scope 3 berücksichtigt.

    Wir entwickeln aber auch spezialisierte CO2-Rechner. Bisher haben wir uns auf den medizinischen Bereich konzentriert und Rechner für Apotheken, (dental-)medizinische Praxen sowie Dialysezentren entwickelt.

    Wir möchten mehr bewegen! Wir haben gesehen, dass ihr spannende Kooperationen mit Unternehmen habt. Können wir mit WI auch eine größere Partnerschaft eingehen?

    Natürlich. Gerne besprechen wir mit euch eine mögliche Partnerschaft. Dank unserer Partner können wir immer mehr Wildnisgebiete sicher und langfristig schützen, sowie junge Menschen praktisch einbinden. Naturschutzpartner bspw. schützen mit jedem verkauften Produkt oder Service ein Stück Wildnis, schenken Ihren Kund:innen ein Stück Wald, oder kompensieren die Fernreisen ihrer Kund:innen. Weitere Partner unterstützen unsere Forschungsprojekte und Expeditionen oder Events wie Wildnisläufe und Baumpflanzaktionen durch Sachspenden.

    Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung! Mehr Informationen findet ihr auf unserer Website.

    Wie kann ich auf meiner Homepage oder in der Werbung auf meine CO₂-Kompensation hinweisen?

    Ihr erhaltet eine Wildnisschutzurkunde inklusive Geokoordinaten, die ihr auf der Homepage und in den sozialen Medien veröffentlichen könnt. 

    Auf Mail-Anfrage könnt ihr von uns zudem ein “CO2 kompensiert”-Logo erhalten.

    Kann ich den Rechner auf meiner Website einbinden?

    Sehr gerne könnt ihr den CO2-Rechner auf eurer Website verlinken. Im Fall einer direkten Kooperation mit uns kann er per iFrame-Link auch direkt auf eurer Website eingebunden werden. So animiert ihr auch andere Personen und Institutionen, Verantwortung für ihre Auswirkungen auf die Natur zu übernehmen, den Klimawandel aufzuhalten und das Leben auf unserer Erde zu bewahren.

    Kontaktiert uns gerne unter kontakt@wilderness-international.org.